Möwe, ungerührt

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Mir ist natürlich bewusst, dass ein Sonnenuntergang kein Mondschein ist und eine Möwe nur begrenzt mit einem Pferd vergleichbar. Dennoch musste ich beim Anblick des vorübergehend belebten Denkmals am Hamburger Stadtpark-See an ein japanisches Haiku denken, in dem Mond und Pferd tragende Rollen spielen. Den genauen Wortlaut kriege ich nicht mehr zusammen, aber es endete in etwa so: Ich schaute verzückt in den Mond. Mein Pferd fraß unterdessen Gras. Am See nun zeigte sich eine Möwe gänzlich unbeeindruckt vom Naturschauspiel um sie herum. Dass das Denkmal halb Mensch (oben), halb Pferd (unten) ist, sei der Vollständigkeit halber erwähnt, spielt hier aber keine Rolle. Ich habe deshalb auch nur die obere Hälfte fotografiert.

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2 Kommentare zu “Möwe, ungerührt

  1. So wie ich dich kenne, kannste den Haiku auch in Oridschinal, oder? J Schönes Wochenende für dich liebe Maren Anja

    • Weit gefehlt – ich kenne den Text ja nicht mal auf Deutsch. Von japanischer Kultur und Sprache verstehe ich leider nichts. Auch dir ein schönes Wochenende!

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