Schiffe bauen

IMG_1334„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Antoine de Saint-Exupéry

Für Frauen gilt das natürlich ganz genauso.

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25 Kommentare zu “Schiffe bauen

  1. Sehnsucht nach der Wüste, Sehnsucht nach dem Meer. Was kommt als Nächstes?
    Das Zitat – und Deine Gender- Anmerkung: Klasse.
    Übrigens habe ich auch beim Kaffeehaussitzer eine schöne Besprechung des Otl Aicher Buches gelesen!

    • Sehnsucht nach den Bergen natürlich! Nein, im Ernst ist es wohl vor allem Sehnsucht nach Weite und nach „mal wieder richtig raus“.
      Die Fernweh weckende Besprechung vom Kaffeehaussitzer habe ich auch gelesen. Durch ihn und durch Jürgen Werner, den anderen Wüsten(ver)führer, wurde ich im vergangenen Jahr fast gleichzeitig auf das schöne Buch von Otl Aicher aufmerksam.
      Liebe Grüße!

  2. Eine alte Weisheit, die an Aktualität nie verliert!
    Menschen werden von Träumen, Sehnsüchten und Gefühlen angetrieben, nicht von Alltäglichem.
    Sehr schön viusualisiert! Ich will jetzt dort hin! LG, Stefan

    • Vielen Dank für deine Zeilen, Stefan! Die Anfahrt ist für dich recht weit, aber für alle Fälle doch der Hinweis: Am Strand von St.-Peter-Ording wirst du fündig… 🙂

      • Ich hatte schon vermutet, daß es SPO sei… 😉
        Hin und wieder schaffe ich es nach HH – ich habe 2 Brüder, die die Marsch unsicher machen.

      • Das ist schön. Nicht so sehr das Unsichermachen vielleicht, aber dass sie da sind und dir offenbar immer mal wieder Anlass für eine Reise in die alte Heimat bieten.

      • Alles eine Frage der Perspektive! 🙂
        Zu viel Sicherheit macht phlegmatisch und träge! Lol
        Die beiden sind schon sehr in Ordnung…

  3. Da ist was dran. Auch die „Meditierer, die den psychologisierenden Städten den Rücken kehren, weil wissen um so besser, warum sie hinaus wollen aufs Meer oder in die Wüste.” (Peter Sloterdijk)

    Liebe Grüße

    Achim

    • Wie schön, dass Sloterdijk zwischen dem fiktiven Interview mit Zizou und deinem mutmaßlichen mehrwöchigen Abtauchen in brasilianische Kickerwelten noch Zeit für einen Fernblick übers Meer und in die Wüste gefunden hat! Liebe Grüße zurück!

      • Vielen Dank für den Link, Achim. Den Text werde ich noch ein paarmal lesen (müssen) um ihn ganz zu verstehen. Ich glaube, ich selbst denke am Meer gar nicht so viel (drauf oder drin ist es ohnehin noch mal anders). Wenn ich es jetzt täte, würde ich sagen, ich liebe vor allem anderen seine Ambivalenzen, weniger die Idee der Verschmelzung oder Auflösung. Ein Text aus Hermann Hesses Nachlass kommt mir in den Sinn, auch wenn es darin nicht ums Meer sondern um einen tiefen See geht: „Immer steigt es von unten, sinkt von oben, immer geschehen Strömungen, Ausgleichungen, Verschiebungen, jeder Teil Wassers will auch einmal oben sein. Wie nun der See aus Wasser, so besteht unser Ich oder unsere Seele (es ist nichts an den Worten gelegen) aus tausend und Millionen Teilen, aus einem stets wachsenden, stets wechselnden Gut von Besitz, von Erinnerungen, von Eindrücken. Was unser Bewusstsein davon sieht, ist die kleine Oberfläche. Den unendlich größeren Teil ihres Inhalts sieht die Seele nicht. Reich und gesund nun und zum Glück fähig scheint mir die Seele, in der aus dem großen Dunkel nach dem kleinen Lichtfelde hin ein beständiger, frischer Zuzug und Austausch vor sich geht.“

  4. Es gibt Fotos, durch die ich für einen kurzen Moment an andere Orte gelange. Ich spüre diese erstaunlich festen Rillen aus Sand und wie es sich ein ganz klein wenig unangenehm anfühlt, mit nackten Füßen darüber zu gehen … Vielen Dank für diesen Kurz-Trip ans Meer!

  5. Ich glaube allerdings, dass sich die Sehnsucht nicht extra wecken lassen muss – entweder sie ist von Anfang an da oder nicht. Ein Schiff wollte ich noch nie bauen. Ich begnüge mich damit, bereits gebaute zu besteigen. 🙂
    Mein „Gefällt mir“ gilt daher nur für Dein tolles Foto. Das Zitat kann ich nicht nachvollziehen.

    • Für mich verbindet sich mit dem Zitat vor allem dieses: Ein Mensch wirkt umso stärker, je mehr er für etwas brennt. Ich selbst habe mehr als einmal erlebt, dass jemand anderes so ein Feuer (der Begeisterung, der Sehnsucht…) in mir entfachen konnte, und ich glaube zu wissen, dass auch ich schon erfolgreich gezündelt habe.
      P.S. Ein Schiff habe ich auch noch nicht gebaut.
      P.P.S. Natürlich freue ich mich auch über halbe Sterne und solche mit Maßgabe. 😉

    • Einen langen Tag bei offener Balkontür mit einem Glas Wein ausklingen lassen, die frische Luft nach dem Regen spüren und deine Zeilen lesen… Wie schön, liebe Andrea!

  6. Pingback: Sonntagsleserin KW #23/24 – 2014 | buchpost

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