Aus der Vogelperspektive

P1050880Wie aus dem Modellbaukasten wirkt das ehrwürdige Rathaus von hier oben, 545 Stufen über dem Erdboden. Hafenkräne und Fabrikschornsteine verschmelzen mit dem Horizont. Noch einmal  bricht die Novembersonne  durch die Wolken und taucht die Stadt in ein beinahe surreales Licht.

P1050887Es gibt einige schöne Blicke auf Hamburg. Zu den spektakulärsten zählen für mich die entrückten weiten durch die Bullaugen im Turm von St. Petri. Die Scheiben könnten mal geputzt werden, sicher. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau.

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38 Kommentare zu “Aus der Vogelperspektive

  1. Also wenn du mir so viel Lust aus Hamburg machst, schmeiß ich mich doch gleich mal in den Flieger und komme nach Haus 😉 Liebe Grüße Anja

    • Man muss dann nur gaaaaanz schnell rauslaufen, Claudia. Heute Vormittag zum Beispiel war es hier so zauberisch-neblig, dass man Feengeschichte hätte schreiben können mit dem Fotoapparat (ich habe mich tapfer an den Schreibtisch gekettet), inzwischen ist es einfach nur diesig…

    • Gut gesehen! Mir selbst ist es schnell zu voll und zu laut, wenn sich die Innenstadt in eine einzige lange Punschbude verwandelt. Da kommt so eine kleine Turmflucht gerade recht. 😉

      • gute Idee 🙂

        kennst du das lied von Georgette Dee, wenn ich mir etwas wünschen dürfte, da weiss er nicht, ob die Stadt ihn liebt und manchmal, als ich noch in den Städten lebte, fragte ich mich das auch, schön, dass die Hansestadt deine Gesichter mag 🙂
        herzliche Grüsse vom Feierabendberg Ulli

      • Hat das nicht auch schon die Dietrich gesungen?
        Mit den Städten und ob sie einen lieben – das ist so eine Sache. Aber man liebt sie ja selbst nicht immer. 😉 Einen herzlichen Gruß zurück auf den Berg!

    • Ja, genau, das ist es, Holger! Und aus dem ersten ließe sich sicher auch gut ein Puzzle mit 3000 Teilen machen, so eines, das den Spieler in den Wahnsinn treibt… 😉

    • Ich glaube, in dem weiten Feld zwischen extrem naturalistischer Malerei, die man auch noch auf den zweiten Blick leicht mit Fotografien verwechseln kann, und dem, was du Fotogemälde nennst, gibt es nicht viel, was nicht irgendwer schon ausprobiert hätte. Das ändert allerdings überhaupt nichts daran, dass ich mich über dein Kompliment riesig freue. 🙂

    • Hallo Michel, danke für Besuch und Kommentar! Ist schon toll, welch unterschiedliche Stimmungen man mit Licht und Gegenlicht und der ein und anderen Wolke erzeugen kann, nicht? 😉

  2. Oh, wie schön! Bin am Wochenende ja wieder in HH, aber bei solchen Bildern hält´s mich vor lauter Stadtverliebtheit schon jetzt kaum noch auf dem Sofa 🙂 Ich finde ebenfalls das zweite ganz ätherisch wundervoll!

    • Ätherisch wundervoll, aber im Mittelfeld auch ein wenig schwefelig giftig, findest du nicht? 😉
      Liebe Stadtverliebte, ich wünsche dir ein zauberhaftes HH-Wochenende mit den genau richtigen Unternehmungen bei absolut passendem Wetter!

  3. Die Farben sind beim Rathaus-Ausblick etwas freundlicher, das stimmt – aber beim Blick auf St.Katharinen ist mehr Wasser im Spiel, das macht die Atmosphäre irgendwie noch schöner. Danke, ich wünsche Dir auch ein Wochenende, das sich zu viel Schönem nutzen lässt! Vielleicht ja zu noch mehr schönen Foto-Ausflügen 🙂

  4. Pingback: Blogbummel November 2014 | buchpost

    • Ach, schön, Gerda, die tollen Blicke von da oben kennst du also auch. Das ist am Ende das Wichtigste – auch wenn die Fotografin sich über das Lob natürlich herzlich freut.

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