African Queens

P1090919“Beauty, to me, is about being comfortable in your own skin. That, or a kick-ass red lipstick.”
Gwyneth Paltrow

P1080166Es gibt viele Wege, um sich der Schönheit und Vielfalt Namibias anzunähern: die Formen und Farben der Landschaften zum Beispiel, die Sonnenauf- und -untergänge, denen diese einzigartigen Dämmerlichtphasen vorausgehen beziehungsweise nachfolgen, wilde und weniger wilde Tiere, die so nah sind, dass man die Hand nach ihnen ausstrecken möchte, Bäume, Gräser und Sträucher, die den Wüsten, Savannen und Bergen ihr je eigenes Gepräge geben, die Klänge der vielen Sprachen und die Stille, die einem schier den Atem raubt.

P1090070Von all dem wird hier noch die Rede sein. Heute sollen erst einmal die afrikanischen Königinnen und Prinzessinnen zu „Wort“ kommen. Dicke und dünne, traditionsbewusste und moderne, junge, ganz junge und ältere. Nicht, dass die keinen supertollen roten Lippenstift tragen könnten, aber nötig im Sinne der Paltrow’schen Schönheitsdefinition ist das nicht. Schönheit, so wäre vielleicht zu ergänzen, ist auch eine Frage der Haltung.

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33 Kommentare zu “African Queens

  1. „Being comfortable in your own skin…“, das lässt sich allerdings von den schönen Frauen Afrikas lernen. Und ein „kick-ass red lipstick“ entfaltet seine Wirkung auch nur, wenn man sich in der darunter liegenden Haut wohl fühlt…

  2. Es sind wundervolle Bilder, was sollte man sonst noch sagen. Außer dass ich diese Seite Afrikas gerne erleben würde. Bin schon gespannt, was du noch weiter zeigen wirst.

      • Und wie kamst du dazu, nach Afrika zu reisen?
        (ich folge dir schon ein paar Tage, sollte mich also mal etwas einlesen. So in aller Ruhe und dem Fernweh frönen ^^).

        LG – Rabin ^^

      • Liebe Rabin, das war ein sehr spezielles Interesse an Namibia. Ich hatte in den vergangenen Jahren im Rahmen biografischer Projekte mehrfach Menschen interviewt, die Jahrzehnte dort gelebt hatten, hatte auch schon viel über das Land gelesen. Es wurde einfach Zeit für einen eigenen Eindruck, denke ich. – Beim Fernweh-Frönen will ich dir, wenn ich kann, gern behilflich sein. 😉

    • Ach, schön, so herzlich willkommen geheißen zu werden! Vielleicht entschließt sich dann auch die Seele, die noch ganz verliebt in der Kalahari herumschwirrt, nach Hause zu kommen… 😉

  3. Oh, Du warst auf Reisen! Herrlich 🙂 (Ich liebe diese üppig bunten Stoffe mit ihren plakativen Mustern – so was sollte man, wenn´s nach mir ginge, auch hier tragen. Wer braucht schon Lippenstift, wenn er solche Tracht anhat?)

  4. Schön, dass du wieder da bist! Ich habe zwei Kissen aus dieser bunt und expressiv bedruckten Baumwolle aus Afrika. Aber ich meine, was sind Kissen schon gegen diese wundervollen Frauen. Toll! Vorbilder, wohin man schaut.

  5. Schönheit ist eine Sache der Haltung … wie wahr! Und gleich in mehrfachem Sinne- heute im Schwimmbad habe ich viel am Rand gesessen und genau das Beobachten können, aber ich, ziehe immer noch meinen Bauch beim Badeanzuggang ein, tzzzz …

    schön, dass du wieder da bist, ich freue mich auf deine Sicht auf und von Afrika, der Anfang war/ist schon einmal eine grosse Freude! danke dir und auf bald …
    herzlichst Ulli

    • Liebe Ulli, (auch) gegen das Baucheinziehen kann ich eine Reise nach Afrika nur empfehlen. Herrlich entspannend. Zumal die Küche jedenfalls für Fleischesser auch so viele kulinarische Höhepunkte bietet, dass es schade wäre, dem Hüftgold allzuviel Aufmerksamkeit zu widmen. Meine Reisegefährten wollten gar nicht mehr aufhören, von Springbock-, Oryx- und Kudu-Steaks zu schwärmen. Doch auch als Vegetarier muss man zum Glück nicht verhungern…
      Schön, dass auch du wieder im Lande bist, da werden wir ja wieder öfter voneinander „hören“.

  6. Jetzt ist das Geheimnis gelüftet, liebe Maren! Ich kann sehr gut mit dir fühlen und den vielen Menschen aus diesem Kontinent, die mir immer wieder durch ihr Lachen auffallen, aber eben, wahrscheinlich ist es ihnen so wohl in ihrer Haut. Die ganz Nah an einen vorbeiziehenden Tiere ist mir als eindrückliche Erinnerung geblieben. Einen guten europäischen Tag.L.G. Martina

    • Wie wohl sich ein Mensch fühlt, finde ich nicht immer leicht zu beurteilen, Martina. Aber was mir im Umgang mit Einheimischen in Namibia auffiel, war, dass sie sich und das, was sie hatten oder auch nicht hatten, viel weniger mit anderen zu vergleichen schienen als wir hier in Europa. Das war einfach kein Thema. Neid und Eifersucht habe ich, wie mir erst hinterher richtig zu Bewusstsein kam, praktisch wochenlang nicht wahrgenommen. Was mir schon während der Reise auffiel, war ein deutlich geringeres Ausmaß an „Bedürftigkeit“. Ich hatte den Eindruck, dass die Leute nicht erwarten, dass jemand anderes ihre Bedürfnisse erfüllt, ihre Probleme löst, sie glücklich macht… Das alles erlaubte einen manchmal durchaus etwas distanzierten, dabei aber angenehm entspannten und freundlichen Umgang.

      Tiere, so viel sei schon einmal verraten, gibt es im nächsten Beitrag. 😉

      • Ja, natürlich, liebe Maren, ist es nicht leicht zu beurteilen, wie jemand wirklich fühlt, aber wenn Menschen eine natürliche Fröhlichkeit ausstrahlen auch wenn sie nicht all die Nice Igkeiten haben, die wir für selbstverständlich errachten, dann glaub ich schon, dass eben die Bedürfnisse (vor allem die materiellen) nicht so uuuuunglaublich gross und unentbehrlich sind, wie in unserer Welt und dass es einem eben auch ohne diese gut gehen kann. Auf jeden Fall danke ich dir ganz herzlich für deine Eindrücke und glaube, dass du ganze wichtige Erfahrungen gesammelt hast.:) L.G. Martina

      • Ich danke d i r für deine anregenden Gedanken, Martina. Das eine sind sicher die materiellen Bedürfnisse, aber fast noch mehr hatte ich die emotionalen im Sinn. Ich musste in den vergangenen Wochen oft an eine Frau denken, die auf einer riesigen Farm in Südwestafrika aufgewachsen ist, die mit sechs Jahren ins Internat kam und früh gelernt hat, das Meiste mit sich selbst abzumachen. „Das Gefühl, dass man sich immer mitteilen muss, hat man einfach nicht gehabt“, sagte sie mir. Diese Haltung habe ich auch jetzt auf meiner Reise immer wieder gespürt.

      • Einerseits ist es, meiner Meinung nach, schon wichtig, dass man über Dinge spricht, um das Buwusstsein zu erweitern und dann die Möglichkeit hat Veränderungen zu vollziehen, aber wenn man nur noch blablabla macht und nicht mehr zuhören kann, dann hat man den nützlichen Punkt wahrschenlich überschritten. Auf jeden Fall macht mich diese Haltung dieser Frau nachdenklich und ich danke dir, liebe Maren, für diesen Gedankenaustausch. L.G. Martina

  7. Liebe Maren,
    ich freue mich auch, dass Du wieder da bist – und dann noch mit so tollen Fotos und bestimmt demnächst noch mehr davon. Ich freue mich schon drauf.
    Viele Grüße, Claudia

  8. Liebe Maren, was für ein wunderbares Wochenendvergnügen, deine Reiseberichte zu lesen – was für tolle Fotos! Heute ist es auch noch so warm bei uns hier und damit kommt beim Lesen bei mir fast die richtoge Stimmung auf (denke ich zumindest als eine, die noch nie die Wärme Afrikas in echt gespürt hat 🙂 )
    Herzlichst,
    Marlis

    • Liebe Marlis, wie schön, dass du mit auf die virtuelle Reise kommst! Ich hoffe, die Sonne lacht bei euch noch vom Himmel. Hier legt sie – unpassend zum Wochenende – gerade eine kleine Pause ein. Einen schönen Sonntag dir und liebe Grüße!

  9. Liebe Maren, Namibia – mein Traum! Obwohl ich noch nicht dort war… Jede Zeile habe ich aufmerksam gelesen und da ist es wieder, mein „Afrika-Gefühl“. Vor vielen Jahren habe ich mehrere Monate in Ghana gelebt und gearbeitet und genau das empfunden, was Du so eindrucksvoll in Worte gefasst hast. Oft dachte ich, dass sich meine Eindrücke von damals über die Zeit verklärt haben.Jetzt weiß ich, dass dem nicht so ist. Danke für diesen wundervollen Reisebericht. LG Ulrike

    • Liebe Ulrike, wie schön, dass meine Namibia-Schnipsel dein offenbar sehr schönes „Afrika-Gefühl“ zu dir zurückgebracht haben! Gleichzeitig freue ich mich sehr über deine Bestätigung: Es ist ja ein großer Unterschied, ob man ein Land / eine Region nur ein paar Wochen lang bereist oder dort eine Weile lebt und arbeitet. Ghana stelle ich mir, was die Menschen betrifft, übrigens noch wesentlich farbenfroher vor als Namibia.
      Inzwischen habe ich auch ein bisschen (Seeluft) bei dir geschnuppert und mich meinerseits auf das Schönste erinnert gefühlt. Dithmarschen – wie nett! In diesem ganz eigenen Landstrich mit seinen ganz eigenen Bewohnern hatte ich ein paar wunderbare Biografieprojekte. Und für die kleine Flucht zwischendurch gibt es auch kaum etwas Erholsameres, finde ich.

  10. Liebe Maren, endlich habe ich hier am Inselrand mal eine stabile Internetverbindung und konnte mir ganz gemütlich Deinen Reisebericht aus Namibia durchlesen. Sogleich hat er auch bei mir wieder diese intensiven Gefühle wachgerufen, wie sie glaube ich nur Afrika wachrufen kann. Schon rieche ich wieder die Mischung aus trockenem Gras und Elefantendung und höre das tiefe, ansteckende Gelächter der Afrikaner. Eigentlich stand ja bei uns eher die Serengeti auf dem Langfristplan, aber Namibia sieht doch auch sehr reizvoll aus. Danke für das schöne Leseerlebnis. Ich wünsche Dir einen schönen Abend, Peggy

    • Wie mich das freut, liebe Peggy! Du sitzt im Abendlicht am Meer und genießt die wohlverdiente Ruhe – und erinnerst dich zugleich an eine Afrika-Reise, die offenbar ähnlich intensiv war wie meine Begegnung mit Namibia. Wer weiß, vielleicht folge ich einmal euren Spuren in Botswana, du unseren in Namibia… Oder ganz anders… Ziemlich sicher scheint mir jedenfalls, dass weder dir noch mir die Reiseziele ausgehen werden. Jetzt aber erstmal eine gute Zeit am Inselrand!

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