In Licht gebadet

P1100003

In Sommerbäder
Reist jetzt ein jeder
Und lebt famos.
Der arme Dokter,
Zu Hause hockt er
Patientenlos.

P1100006Von Winterszenen,
Von schrecklich schönen,
Träumt sein Gemüt,
Wenn, Dank der Götter,
Bei Hundewetter
Sein Weizen blüht…

Wilhelm Busch: Im Sommer

P1100007Eigentlich wollte ich von einer wunderbaren Fahrradtour durch Hamburgs grünen Osten erzählen – ich staune immer wieder, wie ländlich diese Großstadt sein kann -, aber dafür ist es viel zu heiß. Also nur schnell ein paar Licht-Blicke vom Steg ins Brack geworfen (so nennt der Norddeutsche einen See, der in einer bei einem Deichbruch gefluteten Vertiefung entstanden ist) und ab ins Sommerbad! Ich will ja nicht enden wie der „arme Dokter“…

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7 Kommentare zu “In Licht gebadet

  1. Genau, wir bleiben erst einmal daheim und trinken kühle Schorle und baden in Licht oder werfen einen Blick auf deine schönen kühl-grünen Wasserbilder 🙂
    Liebe Wochenendgrüße sendet
    Marlis

    • Danke, liebe Marlis, auch dir ein schönes Wochenende mit der richtigen Mischung aus Sonnenschein und Abkühlung zwischendurch! Am Schreibtisch greife ich inzwischen wieder auf den bewährten Wassereimer zum Füßekühlen zurück. Es lebe das Home Office! 😉

  2. Liebe Maren,
    hätte der Busch seinen Dokter doch in die Sommerfrische geschickt – da gibt es genug zu tun: Ich sah heute Sonnenbrände, Sonnenstiche und ich selbst wurde von biestigen Biestern gestochen…Zitat aus der Tante Jolesch: Was die Natur betrifft, genügt mir der Schnittlauch auf der Suppe…
    Doch im Ernst: Wunderbares Foto mit abkühlender Wirkung!

    • Oje, du Ärmste! Ja, die Ärzte hatten heute alle Hände voll zu tun. Vielleicht ja keine schlechte Idee, dass der Busch seinen Arzt zu Hause gelassen hat, so hat wenigstens der einen kühlen Kopf bewahrt. Über die ausgeprägte Naturverbundenheit der Tante Jolesch musste ich sehr lachen. Ich glaube, ich nehme mir das Buch doch mal wieder vor. Die passende Lesehäppchen-Länge für erhitzte Gemüter wird da ja praktisch auf dem silbernen Tablett serviert.

  3. Liebe Maren,
    ich fühlte mich auch gleich beim Betrachten der Bilder gut abgekühlt, als ich mir nämlich vorstellte, wie ich langsam und vorsichtig, um bloß kein Blatt zu knicken oder zu verscheuchen, erst mit den Zehen, dann langsam mit dem ganzen Fuß in das kühle Wasser tauchte.
    Erfrischte Grüße, Claudia

    • Das ist in der Tat nicht nur eine verlockende Vorstellung, liebe Claudia, sondern auch sehr clever, denn solche Wasserpflanzen können erstaunlich „zupackend“ sein. 😉 Ich habe am Ende doch vor allem in Schweiß gebadet und freue mich jetzt schon sehr darauf, die Füße in den hoffentlich demnächst einsetzenden Sommerregen zu halten…

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