Die Farbe der Gnade

P1100118Immer sind es Bäume
die mich verzaubern

Aus ihrem Wurzelwerk schöpfe ich
die Kraft für mein Lied

P1100128Ihr Laub flüstert mir
grüne Geschichten

Jeder Baum ein Gebet
das den Himmel beschwört

P1100162Grün die Farbe der Gnade
Grün die Farbe des Glücks

Rose Ausländer: Die Bäume

P1100166Manchmal fällt es mir schwer, zur Ruhe zu kommen. Manchmal schnappe ich mir dann mein Fahrrad und trete fest in die Pedale. Manchmal lese ich Gedichte und spüre dem Geschmack von Worten nach. Manchmal treffen sich Lieblingsorte und Lieblingsdichter.

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26 Kommentare zu “Die Farbe der Gnade

  1. danke auch für dieses wunderbare Gedicht von Rose Ausländer (der Name ist wie ein Haiku). Sehr schöne lichte Baumbilder!

  2. Deine Bilder, liebe Maren, passen gerade ganz hervorragend zu meiner Grün-Sucht. Nachdem wir solange in den hohen Bergen gewesen sind, kann ich mich gar nicht satt sehen an den verschiedenen Grüntönen, die es in unseren Wäldern gibt: Wunderbar!
    Viele Grüße, Claudia

    • Ich glaube, mir geht es wie dir, Claudia: Nach einer Weile ohne Bäume bin ich auch regelrecht auf Entzug. Aber ohne Berge ist es auf Dauer auch nix. Und ohne Meer schon gar nicht. Von der Wüste fang ich jetzt lieber gar nicht erst an… Wo in den Bergen wart ihr eigentlich?

      • In den Dolomiten und zwar im Fassatal, unter der Marmolada mit Blick auf den Rosengarten und wenn wir die Nase ein wenig streckten, dann konnten wir auch Lang- und Plattkofel und die Sellagruppe sehen. Das ist immer wieder sehr beeindruckend: So hohe, majestätische Berge – und irgendwann war dort auch mal das Meer.

      • Das liest sich nach einer richtig schönen Ecke, Claudia! Ich habe gerade mal meine Nase in den Atlas gesteckt und mir euren ungefähren Standort ausgemalt. Seufz… Danke fürs Fernwehwecken! 🙂

      • Gerne geschehen :-). Und wenn der Atlas so genau ist, das Fassa-Tal zu zeigen, dann vielleicht auch den Ort Pozza di Fassa (da sind wir gewesen) oder Moena (das ist der etwas größere Nachbarort). In der Zwischenzeit habe ich meine Fotos angeschaut. Es ist schon ziemlich grün in den Tälern, aber es ist das recht einheitliche Grün von Kiefern. Die unterschiedlichen Grüntöne von Blättern von Bäumen und Sträuchern – und manchmal ist da ja auch ein Rot dazwischen – ist schon etwas Anderes. Aber schön war es dort natürlich trotzdem!

      • Moena wirft der Atlas tatsächlich aus. Gerade habe ich im Internet zusätzlich noch ein paar Bilder aus dem Fassatal aufgerufen. Genau so hatte ich es mir nach deiner Beschreibung vorgestellt (einschließlich der Sehnsucht nach grünen Blättern nach einer gewissen Zeit). Dir noch einen schönen Abend!

  3. dieses wunderbare Nass zwischen dem satten Grün, die Worte von Rose Ausländer dazu und schon bin ich glücklich … danke Maren und herzliche Grüsse vom immernochheissen Berg … Ulli

    • Hach, das freut mich, ein bisschen zu deinem Glücklichsein beigetragen zu haben, Ulli. Und um das Maß voll zu machen, schick ich jetzt auch noch ’ne Ladung nordische Frischluft auf den heißen Berg.

      • angekommen, liebe Maren … DU warst das also :)mt und es ist so kühl geworden, dass ich mir gerade eine Jacke geholt habe, irgendwie richtig angenehm, nur blöd, dass sich der Sturm heute noch zu einem Orkan ausweiten soll … tja … es ist, wie es ist und wir tanzen einfach mit …

      • Hoffentlich hat der Sturm bei euch keine größeren Schäden angerichtet, Ulli! Hier blieb es am Ende bei ordentlich Blitz und Donner, Regen und Wind. Tatsächlich haben wir vergangene Nacht sogar dazu getanzt – in einem ehemaligen Schafstall, in dessen offene Tür eine steife Brise pustete. 😉

      • bislang stehen noch alle Bäume … heute heult der Wind erneut und es regnet immer wieder, darüber bin ich froh, vor allen Dingen freut sich das Land 😉

  4. Wunderbar, wie du diese poetischen Worte mit deinen satten Bildern verbindest und deine guten Worte dazu malst! Ich spüre gerade auch dem Geschmack von Worten nach.

    • Jetzt machst du mir aber richtig Lust auf die Südsteiermark im Allgemeinen und die Murauen im Besonderen, Alois! Ich vermute, dort ist es wilder und unberührter als im Hamburger Alstertal, wo die Zivilisation nie sehr weit ist. Aber allerlei verwunschene Ecken zum Luftholen und Seele-Auftanken gibt es hier zum Glück auch.

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