Momente der Einkehr

P1120973Suche die Stille – in der Natur, in einer Bibliothek oder einer Kirche.

(unbekannter Verfasser)

P1120914Horche auf das, was man hört,
wenn man nichts mehr vernimmt.

(Paul Valéry)

P1120926Es gibt eine Stille, in der man meint, man müsse die einzelnen Minuten hören, wie sie in den Ozean der Ewigkeit hinuntertropfen.

(Adalbert Stifter)

P1120956Wer die Stille ertragen kann, ist niemals allein.

(unbekannter Verfasser)

P1120700Die Fotos, mit Ausnahme des letzten, sind in den Felsenkirchen im äthiopischen Lalibela entstanden, von denen ich hier schon erzählt habe.

Allen, die hier vorbeischauen, lesen, Bilder betrachten und ihre Gedanken dalassen, ein herzliches Dankeschön für euer und Ihr Interesse, schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr – möge es uns immer wieder Momente der Stille und inneren Einkehr schenken!

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49 Kommentare zu “Momente der Einkehr

  1. Liebe Maren,
    ein stilles Danke für diese wunderbare Bild-Text-Zusammenstellung …. und auch Dir viele, schöne, bereichernde Augenstillblicke im nächsten Jahr! Schöne Feiertage wünscht Birgit

  2. Dir auch ein Dankeschön, für das Teilen deiner Eindrücke, dass du uns mitnimmst zu diesen Reisen, für die großartigen Bilder und feinen Worte.
    Dir wohltuende und freudige Weihnachtstage mit Zeiten der Stille, Marion

  3. Ich bin begeistert von Deinen Fotos und auch die Zitate, so passend! Wundervoll. Danke Dir, liebe Maren, dass Du das hier mit uns teilst. Alles liebe und, falls wir uns vorher nicht mehr lesen: Schöne Weihnachten!

  4. Liebe Maren, auch von mir ein herzlicher Dank für die kluge, schöne Kombination von Bild und Text, der etwas „Performatives“ innewohnt – denn dieser Beitrag erzählt nicht nur von Ruhe, sondern er stellt sie gewissermaßen her, jedenfalls in mir … Lass es dir gut gehen!

  5. Liebe Maren,
    Ich wünsche Dir auch ganz wunderbar ruhige und erholsame Weihnachtstage und freue mich auf neue Bild- und Textmeldungen von Dir!
    Viele weihnachtliche Grüße, Claudia

  6. Das sind wahrhaftig wunderbare Aufnahmen und bewegende Zitate dazu!
    Wir wünschen dir ein wunderschönes Weihnachtsfest,
    herzliche Grüße,
    Warm greetings,
    Dina, Klausbernd, Siri & Selma

  7. liebe maren, eine gute zeit wünsch ich dir, luft holen, ausschnaufen – was passt, was du brauchst, was du ersehnst: möge die rauhnachtzeit dir bringen! pegagrüße!

    deine bilder: begeisternd!

  8. Beim Ansehen deiner wunderbaren Bilder bekomme ich eine Gänsehaut! Und Sehnsucht nach der Stille, die in den Zitaten beschrieben wird.. Liebe Grüsse und ein wunderbares ruhiges Weihnachten für dich, Heike

    • Lieber Holger, ich musste erstmal nachsehen, was ein Koan ist. Seither meditiere ich über das Geräusch einer einzelnen klatschenden Hand. Bin gespannt auf die Sprach- und Klangbilder, die du aus dem Nahen Osten mitbringen wirst. Gute Reise!

      • Danke, liebe Maren! Meditierst du noch? Mir hatte „Nada Brahma. Die Welt ist Klang“ von Joachim-Ernst Behrendt sehr gut gefallen und würde insofern gerne und auch ganz unabhängig von Koans empfehlen, weiß aber nicht, ob ich heute noch genauso begeistert wäre.

  9. Und noch einmal danke ich dir, liebe Maren (du merkst es: ich lese mich rückwärts durch deine Artikel, ich möchte keinen einzigen missen!

    • Oh, keine Sorge: So nette Kommentare wie deine kann ich gar nicht genug lesen und beantworten, Ulli. Ich freu mich, dass du die Beiträge findest, wie du sie findest!

      • Ich erinnere mich an viele Umgebungen in Afrika, in denen ich dachte, wie schön dieser Zusammenklang von Erde und Menschen, Sand, Staub, Kleidung in den gleichen Farben, Lehmmauern. Ich weiss, dass viele dieser Menschen froh wären um bessere Schuhe, ein Haus aus Stein, einen Wasseranschluss in der Nähe, und Kleidung, die nicht in ihrem Wertesystem arm aussieht. Armut und Schönheit schliessen einander nicht aus, zum Glück, und doch ist manches, was ich wie eine Farbensymphonie empfinde, in den Augen der Menschen vor Ort nicht das, was sie sich wünschen. Darum: ein Zwiespalt.

      • Den Zwiespalt kenne ich auch. Nenn‘ mich naiv, aber ich denke, es ist die Haltung des Fotografen, die den Unterschied macht und die auch in den Bildern zum Ausdruck kommt. Den Fotos des Brasilianers Sebastiao Salgado zum Beispiel, denen immer mal wieder jemand vorwirft, sie seien bloß ästhetisch oder ästhetisierten gar menschliches Elend. M.E. zu Unrecht.
        Spannend finde ich auch deinen Gedanken, wie sehr Blicke von außen sich von Bildern unterscheiden (können), die die Fotografierten selbst inszenieren oder mutmaßlich inszenieren würden. Vor allem auf Reisen nutze ich gern die Gelegenheit, beide Perspektiven einzunehmen. Ist auch eine wunderbare Form der
        Begegnung, wie ich finde.

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