Burning like Ice

P1130454Some say the world will end in fire,
Some say in ice.
From what I’ve tasted of desire
I hold with those who favor fire.
But if it had to perish twice,
I think I know enough of hate
To say that for destruction ice
Is also great
And would suffice.

Robert Frost: Fire and Ice

P1130443Inzwischen ist der Himmel über Hamburg wieder bleigrau, aber gestern schienen sogar die Eisschollen auf dem Stadtparksee zu brennen. Mein Unterbewusstes spülte, warum auch immer, das Gedicht Fire and Ice von Robert Frost nach oben.

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25 Kommentare zu “Burning like Ice

  1. Liebe Maren,
    Eissschollen auf dem Stadtparksee? Da haben wir es dieses Mal ja besser: Es reicht immer noch ein etwas dickerer Pullover, um draußen herumzulaufen. Dafür haben wir dann natürlich auch nicht solche spektakulären Eis-Blicke. Ich finde es sieht aus, als hättest Du alles mit Goldstaub bestäubt. Sehr schön!
    Viele Grüße, Claudia

    • Eis und Sonne geben ein gutes Künstlerpaar ab, das habe ich auch schon oft gedacht, liebe Claudia. Und sie lassen Raum für allerlei liebliche oder auch schneidende Assoziationen. Hier im Norden bewegen wir uns inzwischen ebenfalls wieder Richtung Dicker-Pullover-(und-Regenschirm-)Wetter. Ein wenig Sonne für den Goldstaub könnte nicht schaden…

      • Die Sonne habt Ihr uns wohl heute „runtergeschickt“. So haben wir wiederum einen beinahe Frühlingstag genossen (mit ersten grünen Blättchen an dem einen oder anderen Strauch).

  2. Bei dem ersten Bild dachte ich spontan, dass da jetzt noch eine Stimme von oben etwas Gewichtiges sagen möchte… Wow, was für ein Foto. LG, Anna

  3. Bravo für dein Unterbewusstsein und für dein Fotografenauge! Da hast du innere Zustände und äußere Erscheinung wunderbar zusammengebracht. Einen schönen Tag noch!

    • Ich staune immer wieder, wieviel Abgründiges bisweilen unter der Idylle schlummert – und umgekehrt natürlich. Danke für deine Anerkennung, Gerda, und auch dir einen schönen Tag!

      • Über das Abgründige, liebe Maren. Du sagst es. Es schlummert, unter der Oberfläche schlummert es. Nun wacht es auf, durchbricht das Eis, „Der Schoß ist fruchtbar noch, der dies gebar“.
        ..

  4. Tolle Fotos, wow! Dass Herr Frost das Feuer als Apokalypse vorzieht, bringt den frostigen Schauer seines Poems kaum zum Schmelzen (bibber!). Da hab‘ ich doch bei der Statue des ersten Fotos ein ganz anderes Gefühl, als habe sie ihren Blick auf eine feuerlöschende und eisschmelzende Antwort gerichtet.
    Bei dieser Gelegenheit: Frohes Neues Jahr, liebe Maren!

    Michael

  5. gedichte von robert frost wirken auf mich wie injektionen einer mysteriösen substanz, die eine sanfte, unterschwellig sehr beängstigende atemlosigkeit verursachen … danke für bilder und text!

    • Schneeglöckchen ohne Schnee sind ein bisschen wie Sonnenblumen ohne Sonne, finde ich. Na, noch hat ja auch der Insel-Winter Zeit, sich seiner Aufgaben zu besinnen. Schön, dass die frostigen Bilder Vorfreude bei dir wecken, liebe Peggy!

  6. Pingback: Endlos | Air

  7. Wenn ich dein erstes Foto betrachte,wird es mir heiss und kalt! Alles hat im Leben zwei Seiten, vielleicht auch unserund der Erde Untergang. Ganz lieben Dank, liebe Maren für diese wunderbaren Gedanken, Worte und Bilder. Cari saluti Martina

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