Mai an der Waterkant

P1140471Eben noch schwammen Mädchen wie Fische durch die Straßen. Heiter, sommerleicht.

P1140433Ein vergessener Pinocchio trocknete, wohl nicht zum ersten Mal, auf einer Friedhofsbank.

P1140559Pastellfarbene Wellen fluteten Parks und Gärten, als gäbe es kein Morgen.

P1140663Unter dräuenden Wolken setzten Außerirdische bunte Kapseln auf den Strand.

P1140537An einem anderen Wasser legten sich Männer ins Zeug, um vor dem Regen das neue Ufer zu erreichen.

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19 Kommentare zu “Mai an der Waterkant

  1. Schön! Ich hab echt grübeln müssen, bis ich mich erinnert habe, wo die Fische sind … sind die unteren Herren an der Alster?
    Liebe Grüße
    Christiane 😉

    • Solche Art Grübeleien sind gut, Christiane. Ich bin mir fast sicher, dir sind auf dem Weg in die Schanze noch allerlei andere Bilder in den Kopf gekommen. Und die „Drei Männer im Boot“ von Edwin Scharff hast du auch richtig verortet.

  2. Was die Hamburger alles so treiben … Was sind denn das wirklich für Kapseln?
    Und so poetische Bild-Unterschriften … Heiter, sommerleichte Fischmädchen, sehr schön…

    • Über die Kapseln kann ich gar nicht so viel sagen, Birgit, außer dass sie aus Plastik waren und einen Hohlraum hatten. Ich habe mich mehr auf die Außerirdischen konzentriert. Sie trugen am Elbufer Wettkämpfe aus, die entfernt an Baseball erinnerten. Wer führte, durfte größere Mengen malzhaltiger Getränke zu sich nehmen. Wer nicht führte, durfte das anscheinend auch. Die Außerirdischen selbst behaupteten, Angehörige von 17 Hochschulen aus Deutschland und umzu zu sein.

  3. So, wie bei dir Mädchen mit den Fischen schwimmen, sah ich letztens ein wunderbares Bild, auf dem Fische durch eine Sommerblumenwiese schwammen …
    hach ja, der Norden, ich bin wirklich nicht gerne wieder zurück im Süden von D, doch dazu ein anderes Mal, bleiben wir heiter …
    herzliche Morgengrüße
    Ulli

    • Fische, die durch eine Sommerblumenwiese schwimmen, kann ich mir sehr gut vorstellen, liebe Ulli. Gerade gestern bin ich auf einer langen Wanderung an so einer Wiese vorbeigekommen, noch regenfeucht, aber schon wieder bewegt vom Wind, viel Rot zwischen dem Grün. Wie ging noch gleich der alte Mäher-Spruch: Erst weiß, dann gelb, dann rot, das ist der Wiese Tod? Ja, bleiben wir heiter…

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