Von hinten betrachtet

P1150510Was sich nah ist, ist sich oft ähnlich.

P1150519Oder entsteht die Ähnlichkeit allmählich?

P1150513Quasi im Laufe(n) der Zeit?

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14 Kommentare zu “Von hinten betrachtet

    • Wenn man sein Augenmerk auf Farben richtet, kann man auf den Gedanken kommen. Mein Fokus lag eher auf Formen und Bewegungen. Da schien mir die Zuordnung genau richtig zu sein.

  1. hm, ganz soviel Ähnlichkeit kann ich jetzt nicht feststellen… es stimmt aber: Hund und Mensch sehen sich ähnlich, nicht nur äußerlich….(und bei einem Schnauzbart in einem Männergesicht muß ich immer an einen Hund denken…. hmmpf! 😉

      • ..oder das andere Klischee-Bild: Modepuppe von Frau (böse auch „Tusse“ genannt) besitzt Hund, den man nur als „Ratte“ oder „Taschenhund“ oder als „aufgestellten Mausdreck“ bezeichnen kann 😉 gibt leider immer wieder solche Bestätigungen…

  2. Ich liebe solche Fotoserien.
    Besonders spannend finde ich das muslimische Paar: soviel freie Bewegung und vorwärtsdrängende Energie, und der Wind zerrt unisono an beider Jacke und Mantel. Nur dass die Frau dies lebhafte Vorwärtsschreiten trotz Rucksack, Kopftuch und langem Mantel zustande bringen muss, könnte, so meine ich, auf Dauer zu einer Auseinanderentwicklung und nicht zu einer Anähnelung führen. – Das „echte“ Hamburger Paar mit den Hunden hat das Ideal (?) der praktischen Gleichheit der Geschlechter weitgehend erreicht – nur dass der Dame noch eine Handtasche am Halse hängt und sie dem Hund mehr Leine lässt, so dass er sie und nicht sie ihn kommandiert. Der Herr hingegen schreitet, von nichts belastet, sportlich fit und unerschüttert geradeaus,
    Beim anderen Hamburger Paar entdecke ich Ähnliches: der Herr ist taschen- und jackettfrei, beweglich, während die Dame etwas steif-eingeklemmt in Jackett, High-heels und mit der großen Handtasche wirkt. Sind die Rollenmuster, die die Frauen verinnerlichen, vielleicht noch immer unterschwellig viel einschränkender als man wahrhaben möchte?

    • Und ich liebe dein waches Auge, Gerda. Deine Betrachtungen der drei Paare haben mir großes Vergnügen bereitet. Auch mir scheint das schwarz-wehende Gespann das spannendste zu sein. Ob er ihr gelegentlich mal den Rucksack abnimmt – wer weiß. Aber für mich ist so ein praller Rucksack über bequemem Schuhwerk, anders als die großformatige hanseatisch-blaue Handtasche zum Stöckelschuh auf dem Bild darüber, nicht nur (Bal-)Last sondern zugleich Inbegriff von Freiheit. Es kann gar nicht anders sein, als dass sich darin das kleine Necessaire zum Auswandern befindet. 😉

  3. Dabei heißt es doch so oft: Gegensätze ziehen sich an. Das spricht wohl dafür, dass sich die Annäherung im Laufe der Zeit ergibt. Ich kenne tatsächlich einige Paare, die sich auch von vorn im Laufe der Jahre immer mehr ähneln 🙂

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