Momente des Innehaltens

„Schönheit ist ja nicht das, worauf sich alle einigen können. Sondern der Moment, in dem jemand nicht anders kann, als innezuhalten.“

Auf diese wunderbaren Sätze der Korrespondentin Andrea Böhm stieß ich in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT. Böhm und ihre Kollegin Alice Bota, die normalerweise über die Kriege dieser Welt schreiben, tauschen sich in einem Briefwechsel über die Schönheit aus. Sie sind sich einig, dass Menschen auch in größter Not nicht auf Schönheit verzichten können, ja, dass sie Schönheit brauchen, um zu überleben. Ein sehr berührender Gedankenaustausch, wie ich finde. Die zitierten Sätze habe ich mir angestrichen – und mich an einige meiner Momente des Innehaltens erinnert.

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14 Kommentare zu “Momente des Innehaltens

  1. Die Lebenswichtigkeit der Schönheit verstehe ich sehr gut. Auch die Momente des Innehaltens bevor man zur Kamera greift ….. Das großmütterliche Puppenzimmer ist auch schönheitsmäßig selbsterklärend

  2. Ein richtig gutes, weil sehr nachdenkenswertes, Zitat über die Schönheit hast Du uns da zu Ostern geschenkt. Da bekommen das staunende Schauen auf die Landschaft, die Schönheit eines Spazierganges, zu der sowohl die Umgebung als auch die Gang an sich beitragen, eine ganz neue und ganz besondere Bedeutung. Und Innezuhalten und uns der Schönheit eines besonderen Momentes gewahr zu werden, das kann sicher in manchen turbulenten Zeiten überhaupt nicht schaden.
    Liebe Maren, beste Wünsche aus Südtriol sendet Dir zu Ostern Claudia

    • Freut mich, dass dir das Zitat gefällt, liebe Claudia. Ich bin mir fast sicher, dass du beim Wandern in Südtirol reichlich Gelegenheit zum Schauen, Staunen, Innehalten und Auftanken haben wirst. Mögen deine Augen viel Schönes sehen!

  3. Ein wunderbares Zitat, liebe Maren, hab vielen Dank!
    Egal wie ich unterwegs bin und wo und womit, ich baue mir immer ein kleines, schönes Eckchen, ob nun im Zelt oder unter dem Sternendach oder in einem Zimmerchen bis Raum, ohne dem geht es einfach nicht (bei mir)!
    Und gerade eben ist wieder so viel Schönheit um uns und wenn man dann genau hinschaut, immer … es ist der Blickwinkel, der uns Schönes oder Hässliches sehen lässt und natürlich hat auch das Sowohl-als-auch Raum.
    Ich wünsche dir noch feine Restostern, herzlichst
    Ulli

    • Eine wichtige Facette steuerst du da bei, liebe Ulli: den Wunsch und das Vermögen, sich mit Schönem zu umgeben, Schönes wahrzunehmen, es sich „schön“ zu machen. Liebe Ostermontagsgrüße!

  4. Pingback: Blogbummel April 2017 – 2. Teil – buchpost

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