Mein frostiger Zoo

Sieht man von Heerscharen von Mücken ab, die uns selbst in beträchtliche Höhen folgten, sind wir auf unseren Wanderungen durch die Wildnis Ostgrönlands nur wenigen Tieren begegnet: ein paar Möwen und Raben, zwei, drei Schneehühnern, dem Skelett eines Polarfuchses und tags darauf einem lebenden mit kaum mehr Fett auf den Rippen. Ab und zu tauchten Rücken- oder Schwanzflossen von Walen in den eisigen Fluten auf, für meinen Wal-verliebten Geschmack allerdings viiiel zu selten und viiiel zu weit entfernt. Womöglich auch deshalb habe ich irgendwann angefangen, mir meinen eigenen frostigen Zoo zusammenzuphantasieren:

Mit Walen ganz in der Nähe.

Mit wohlgenährten Polarfüchsen.

Mit Robben natürlich.

Und Vögeln.

Zugegeben, ein ganzer Hühnerhof ist in der Gegend vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber immerhin waren es Schneehühner.

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19 Kommentare zu “Mein frostiger Zoo

    • Ich weiß es leider nicht. Gerechnet hatte ich jedenfalls damit, mehr Tiere zu sehen. Vielleicht sind sie auch einfach besonders scheu und verstecken sich, sobald sich eine Wandergruppe nähert. Die eisigen Verwandten hatten zum Glück nichts dagegen, von allen Seiten begutachtet zu werden.

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