Sechs, sieben Sachen

Einer lässt seine Habseligkeiten von einem Gerippe bewachen. Um den Hals trägt es eine Schlinge.

Ein anderer schlägt sein Bett im Park auf. Die Laken sind so grün wie die Büsche drumherum.

Einer stellt Schuhe in einer Plastiktüte neben eine Bank. Vielleicht kann sie ein anderer gebrauchen.

Einer hat zu viele Weihnachtsmänner. Besonders jetzt zu Ostern.

Ein anderer greift nach seinen Siebensachen und geht.

13 Kommentare zu “Sechs, sieben Sachen

    • Oh ja, das kann man. Ich habe allerdings noch nicht mal groß gedacht sondern einfach „mitgenommen“, was mir auf meinem Streifzug durch Berlin begegnete. Manche Geschichte erzählt sich ja quasi von allein.

      • Das war ein bisschen meine Absicht: eine gemeinsame Überschrift für mehrere Kleinstgeschichten, jeweils angerissen durch ein, zwei Sätze, auch als Einladung zum gedanklichen Weiterspinnen…

  1. Die Geschichten der Sechs- und Siebensachen stimmt mich nachdenklich und leider kann ich das letzte Wort auf dem letzten Bild nicht lesen, mir auch nicht zusammenreimen: … seine Träume von der dunklen Wärme seines ???
    Herzliche Grüße am Ostersonntagabend an dich, liebe Maren,
    Ulli

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