Winterwunderland

Etwas aus den nebelsatten
Lüften löste sich und wuchs
über Nacht als weißer Schatten
eng um Tanne, Baum und Buchs.

Und erglänzte wie das Weiche
Weiße, das aus Wolken fällt,
und erlöste stumm in bleiche
Schönheit eine dunkle Welt.

Gottfried Benn: Rauhreif (1912)

„Rauhreif“ ist vielleicht nicht Gottfried Benns stärkstes Gedicht, aber doch anrührend, finde ich. Und allemal passend zu der Punktlandung, die der Wettergott in Hamburg zur Wintersonnenwende hinlegte.

5 Kommentare zu “Winterwunderland

  1. Die zarte, wunderweisse Schönheit ist im Benngedicht und in deinen Bildern prima eingefangen.
    Und nun ist auch die Wintersonnenwende geschafft und es kann heller und freudiger werden…
    Einen lieben Weihnachtsgruss zu dir,
    Brigitte

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