Ein gutes neues Jahr!

Die letzten Fotos hatte ich an einem grauen Novembertag in meiner alten Heimat gemacht. Da, wo Geest und Marsch einander begegnen und sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Die Bilder von dem matschigen Sack vor dem matschigen Acker würden sich prima eignen, um das zweite Kapitel von Dörte Hansens „Mittagsstunde“ einzuleiten, dachte ich noch:

„Im November stand das Wasser auf den Feldern, und der Himmel legte Steine auf das Land, Schleifsteine und Schieferplatten, Beton, Granit, Zement, Kies, Schotter. Dicke Stapel schweres Grau, als müsste dieses Land noch flacher werden.“

Inzwischen waren so viele begeisterte Stimmen zu dem zweiten Roman der ehemaligen NDR-Redakteurin zu hören, dass ich mich darauf beschränken kann zu nicken. Und allenfalls noch hinzufügen möchte: Ich vermute, dass du das Buch auch dann mögen (und verstehen) wirst, wenn du in einem süddeutschen Dorf groß geworden bist. Aber wenn du Plattdeutsch verstehst, hast du noch mehr davon.

Heute hatte ich auf einem Spaziergang durch den Hamburger Stadtpark mal wieder meinen Fotoapparat dabei. Und gleich gab mir der kleine See gute Wünsche mit – auch für dich:

Möge das neue Jahr weit werden!

Möge es hell und licht sein!

Und so oft wie möglich spielerisch leicht!

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