Möge Friede auf Erden sein

p1170215Wie oft war ich auf meinen Runden durch den Hamburger Stadtpark wohl schon an der mehrsprachigen Botschaft ganz in der Nähe des Planetariums vorbei gekommen? Heute, am Ende dieses traurigen irren Jahres nahm ich sie zum ersten Mal wahr. Vielleicht sehen wir Dinge klarer, wenn wir ihrer sehr bedürfen.

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11 Kommentare zu “Möge Friede auf Erden sein

  1. Liebe Maren,
    was können wir nur tun, damit wieder mehr Frieden in der Welt ist, damit endlich diese Gewaltspirale, die sich all überall immer weiter entwickelt, aufhört? Immerhin: es gibt ja viele Zeichen – wie das, das Du gneau im richtigen Moment gefunden hast -, dass die meisten Menschen doch Sehnsucht danach haben.
    Ich wünsche Dir ein ganz schönes Weihnachtsfest, Claudia

    • Liebe Claudia, ich bin einigermaßen ratlos, zumal Gefühligkeiten, sekundenschnelle Empörung, blindwütiges Geschrei und bewusst wahrheitswidrige Behauptungen den rationalen Diskurs immer stärker in den Hintergrund drängen. Für deine guten Wünsche danke ich herzlich. Auch dir schöne friedliche Weihnachtstage!

      • Liebe Maren, ja, so sehe ich das leider auch und ich kann auch gar keine „aufmunternden“ Worte mehr finden. Alles, was ich heute Abend im Radio hörte oder lese spricht letztendlich davon, dass niemand weiss, wie diese sinnlose gewalt aufhören kann. Ja, mir ist immr wieder Angst und Bange und nicht nur heute wegen gestern …
        herzliche Grüsse und ja, möge sich der Frieden ausbreiten
        Ulli

  2. Die Welt ist wunderbar und schrecklich zugleich, dieselbe Minute ist erfüllt von dem Geschrei an einem Ort und der Schönheit und Liebe an einem anderen, so wie auch dieses Jahr. Im besten Fall wächst am Abgrund ein Apfelbaum.

    • Ja, es gibt beides, Sabine, auch ganz nah beieinander oder rasch hintereinander. Ich habe gerade sehr bewusst einige wunderbare Momente dieses Jahres aus der Erinnerung abgerufen. Dennoch: Die Schärfe so vieler Konflikte nimmt dramatisch zu. Und ein Ende der Spirale ist nicht in Sicht. Wird es uns gelingen, genügend Apfelbäume zu pflanzen?

  3. Liebe Maren,

    die Friedensstele habe ich auch dieses Jahr zum ersten Mal wirklich gesehen. Es war, als ich durch den Stadtpark pilgerte – das Begleitheft hat mir verraten, dass 2500 solcher Stelen über die ganze Welt verteilt sind. Sie symbolisieren den kleinsten gemeinsamen Nenner aller Kulturen, Nationen und Religionen. Den Gedanken finde ich tröstlich. Menschen, die Frieden wollen, sind nämlich gar nicht in der Minderheit (auch wenn Manche uns das unbedingt glauben machen wollen).

    Frohe Weihnachten wünsche ich Dir,
    Stefanie

    • Liebe Stefanie, ich dank dir schön für die ergänzenden Informationen. Die Vorstellung, dass solche Stelen über die ganze Welt verteilt sind, macht mich froh – auch wenn mir 2500 nicht gerade viel vorkommt. Da bleibt noch viel (öffentlicher) Raum, dem Wunsch nach Frieden und Miteinander Ausdruck zu verleihen. Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr wünsche ich dir!

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